Bauwerksabdichtung PROLASTIC 55Z
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Die IMBERAL PROLASTIC 55Z Bauwerksabdichtung ist eine mineralische Dickbeschichtung für den Grundmauerschutz von Hahne Bautenschutz. IMBERAL PROLASTIC 55Z Bauwerksabdichtung ist für alle mineralischen Untergründe geeignet, rissüberbrückend und für die schnelle Abdichtung von Wänden und Bodenplatten sowie als Kellerabdichtung geeignet.
Herstelleranschrift:
Sievert Baustoffe SE & Co. KG
Heinrich-Hahne-Weg 11
45711 Datteln
Deutschland
Tel. +49 2363 56 63-0
info-hahne@sievert.de
IMBERAL Bauwerksabdichtung PROLASTIC 55Z - Dickbeschichtung zum Grundmauerschutz von Hahne Bautenschutz
Die IMBERAL Bauwerksabdichtung PROLASTIC 55Z ist eine 2-komponentige, flexible, polymermodifizierte Dickbeschichtung, die speziell für den Grundmauerschutz entwickelt wurde. Bauwerksabdichtung PROLASTIC 55Z ist leicht und schnell zu verarbeiten, rissüberbrückend und Frost-, tausalz- und UV-beständig. Bauwerksabdichtung PROLASTIC 55Z bietet als Dickbeschichtung zum Grundmauerschutz eine robuste und dauerhafte Abdichtung gegen Feuchtigkeit und schützt Ihre Bauwerke wirksam vor Wasser- und Feuchtigkeitsschäden.
Die IMBERAL Bauwerksabdichtung PROLASTIC 55Z kann als Dickbeschichtung für eine Vielzahl von Anwendungen im Neubau und bei Sanierungsprojekten zum Grundmauerschutz eingesetzt werden. Sie kann sowohl im Innen- als auch im Außenbereich eingesetzt werden und bietet zuverlässigen Schutz für Kellerwände, Fundamente, Sockelbereiche und andere feuchtigkeitsbelastete Bauteile.
Die Bauwerksabdichtung PROLASTIC 55Z wird für Abdichtungen im Hoch-, Tief- und Ingenieurbau auf allen tragfähigen Untergründen eingesetzt. Besonders geeignet ist es für die schnelle Abdichtung von Wänden und Bodenplatten sowie als Kellerabdichtung nach DIN 18533, als Abdichtung im Wand/Boden-Anschlussbereich und zur Sanierung alter Bitumenabdichtungen.
IMBERAL Bauwerksabdichtung PROLASTIC 55Z ist auch für Abdichtungsarbeiten im Innenbereich geeignet, da es staub- und emissionsarm ist. Es erfüllt und übertrifft die Anforderungen der DIN 18533, Abschnitt 10, Tabelle 5 (MDS).
IMBERAL Bauwerksabdichtung PROLASTIC 55Z kann in Verbindung mit IMBERAL DB-PV 89ZH Dichtband zur Abdichtung von bodenebenen Schwellen, Türen und Fensterelementen gemäß FPD-Richtlinie eingesetzt werden.
Vorteile der IMBERAL Bauwerksabdichtung PROLASTIC 55Z
Die Verwendung von Bauwerksabdichtung PROLASTIC 55Z als Dickbeschichtung zum Grundmauerschutz bietet zahlreiche Vorteile. Sie schützt vor Feuchtigkeit und verbessert dadurch auch die Haltbarkeit und Langlebigkeit des Bauwerks.
Schutz vor Feuchtigkeit
Feuchtigkeit kann erhebliche Schäden an Bauwerken verursachen, von Schimmelbildung bis hin zu Bauschäden. Die Bauwerksabdichtung PROLASTIC 55Z bietet einen zuverlässigen Schutz gegen das Eindringen von Wasser und Feuchtigkeit und trägt so zum Erhalt der Bausubstanz bei.
Verbesserte Haltbarkeit
Durch die Abdichtung mit Bauwerksabdichtung PROLASTIC 55Z zum Grundmauerschutz wird die Lebensdauer Ihres Bauwerks erheblich verlängert. Die Dickbeschichtung schützt vor den schädlichen Auswirkungen von Wasser und Feuchtigkeit, die sonst zu Rissen und anderen Schäden führen können.
Einfache Anwendung
Die Verarbeitung von Bauwerksabdichtung PROLASTIC 55Z als Dickbeschichtung zum Grundmauerschutz ist einfach und erfordert keine speziellen Werkzeuge oder Kenntnisse. Mit der richtigen Vorbereitung und der Schritt-für-Schritt-Anleitung kann die Abdichtung schnell und effizient durchgeführt werden.
Anwendungsgebiete IMBERAL Bauwerksabdichtung PROLASTIC 55Z
- Zur Abdichtung erdberührter Bauteile
- Gegen Spritzwasser, Bodenfeuchtigkeit und nichtstauendes Sickerwasser
- Nichtdrückendes Wasser
- Aufstauendes Sickerwasser und drückendes Wasser
- Auf senkrechten und waagerechten Innen- und Außenflächen
Die IMBERAL Bauwerksabdichtung PROLASTIC 55Z ist die optimale Dickbeschichtung für den Grundmauerschutz Ihrer Bauwerke gegen Feuchtigkeit. Durch die hervorragenden Eigenschaften und die einfache Verarbeitung sichern Sie die Langlebigkeit und Stabilität Ihrer Bauwerke.
IMBERAL Bauwerksabdichtung PROLASTIC 55Z ist eine leichte, schnelle, kälteflexible, hoch rissüberbrückende (größer 2 mm) und universell einsetzbare 2-Komponenten-Hybridabdichtung. Es ist besonders geeignet für die flächige Abdichtung von Kellern und Sockeln unter Zeitdruck.
IMBERAL Bauwerksabdichtung PROLASTIC 55Z vereint die Vorteile mineralischer Dichtungsschlämmen mit der Flexibilität bituminöser Abdichtungen in einem Produkt.
Eigenschaften Bauwerksabdichtung PROLASTIC 55Z
- Höchste Ergiebigkeit
- Druckwasserdicht bei 3,0 mm Schichtdicke ohne Gewebeeinlage bis mind. 1,5 bar.
- Druckwasserdicht bei 4,0 mm Schichtdicke ohne Gewebeeinlage bis mind. 1,5 bar.
- Zertifiziert nach WTA-Merkblatt 4 - 6 bei negativen Wasserdruck bis 5 bar.
- Für alle mineralischen Untergründe, auf altem Bitumen ohne Zwischengrundierung einsetzbar
- Überputzbar, überstreichbar, frost-/tausalzbeständig, UV-beständig
- Geprüft nach den Regeln PG-MDS/FPD und in Anlehnung der DIN EN15814
- Sehr emissionsarm (EC1Plus) und kennzeichnungsfrei - innenraumgeeignet
- Flächen-, Sockel-, und Horizontalabdichtung sowie Haftbrücke in einem
- Horizontalabdichtung in und unter Wänden
- Spachtelfähig, streich- und spritzbar oder mit Rolle auftragbar
- Radondicht bei 2,01 mm Schichtdicke
- Für Anschlüsse an WU-Betonkonstruktionen nach PG-ÜBB
- Einbautiefe größer 3 m im Erdreich
Technische Daten Bauwerksabdichtung PROLASTIC 55Z
- Verpackung: Kombi-Gebinde
- Flüssigkomponente: 2 x 6,5 kg Schlauchbeute
- Pulver: 2 x 6,5 kg Papiersack
- Lieferform: 18 Gebinde/Pal.
- Dichte, verarbeitungsfertig: 0,98 kg/l
- Farbton: grau
- Verarbeitungstemperatur: +5 °C bis +25 °C
- Verarbeitungszeit: ca. 30 Minuten
- Kältebruch (25 mm Dorn): kleiner 0 °C
- Reißdehnung: ca. 80 %
- Max. Zugfestigkeit: ca. 2,20 N/mm2
- Dichtigkeit: 3 bar / 28 Tage
- Regenfest: nach ca. 2 Stunden
- Schutzplatten kleben: nach ca. 3 bis 4 Stunden
- Belastbar, anfüllbar: nach ca. 16 Stunden
- Lagerung: frostfrei, trocken, für 12 Monate
- Verpackung: Kombi-Gebinde
- Flüssigkomponente: 2 x 6,5 kg Schlauchbeute
- Pulver: 2 x 6,5 kg Papiersack
- Lieferform: 18 Gebinde/Pal.
| kg/m² | Trockenschichtdicke mm | |
| Verbrauch gem. 18533-3 (MDS) DIN 18533 W1-E Bodenfeuchte bei Bodenplatten | 2,2 kg | 2,0 mm |
| DIN 18533 W4-E Spritzwasser und Bodenfeuchte am Wandsockel sowie Kapillarwasser in und unter Wänden | 2,2 kg | 2,0 mm |
| In Anlehnung an DIN 18533 (PMBC) Kratzspachtelung | 1 - 2 kg | |
| DIN 18533 W1-E4) Bodenfeuchte und nichtdrückendes Wasser | 3,3 kg | 3,0 mm |
| DIN 18533 W2-E2)4)Mäßige Einwirkung von drückendem Wasser | 4,4 kg | 4,0 mm |
| DIN 18533 W3-E2)4) Nichtdrückendes Wasser auf erdüberschütteten Decken | 4,4 kg | 4,0 mm |
| DIN 18533-3 W4-E4) Spritzwasser und Bodenfeuchte am Wandsockel sowie Kapillarwasser in und unter Wänden | 3,3 kg | 3,0 mm |
| Behälter und Becken (MDS nach DIN 18535) Wassereinwirkungskl. W1-B | 2,2 kg | 2,0 mm |
| Behälter und Becken (MDS nach DIN 18535) Wassereinwirkungskl. W2-B | 2,2 kg | 2,0 mm |
| Behälter und Becken (FPD) Wassereinwirkungskl. W1-B | 4,4 kg | 4,0 mm |
| Behälter und Becken (FPD) Wassereinwirkungskl. W2-B | 4,4 kg | 4,0 mm |
| Verbrauch als Dämmplattenkleber W1-E punktuelle Verklebung | 2 - 3 kg | |
| Verbrauch als Dämmplattenkleber W1-E flächige Verklebung | 3 - 4 kg | |
| W2-E / W3-E3) flächige Verklebung (Stoßverklebung) | 4 kg |
1) Bei +20 °C und 60 % relativer Luftfeuchte. 2) Grundsätzlich wird vollflächig eine Verstärkungseinlage eingebettet. 3) Bitte die bauaufsichtlichen Verwendbarkeitsnachweise der Plattenhersteller berücksichtigen. 4) Entspricht nicht der Norm. UNTERGRUNDVORBEREITUNG
Die Untergründe müssen fest, tragfähig und frei von Stoffen sein, die die Haftung beeinträchtigen. Saugfähige, mineralische Untergründe mit IMBERAL Aquarol 10D Grundierung grundieren. Alte, fest anhaftende Bitumenabdichtungen können nach Reinigung ohne weiteren Voranstrich überarbeitet werden. Für die Aufnahme einer Abdichtung sind z. B. folgende Untergründe geeignet:
Mauerwerk nach DIN 1053, wie z. B. aus:
- Ziegel
- Hohlblöcke und Vollsteine/-blöcke aus Leichtbeton und
Beton
- Hüttensteine
- Kalksandsteine
- Porenbetonsteine
- Schalungssteine aus Beton
- Mischmauerwerk
Vorhandene Anstriche und Beschichtungen auf Bitumenbasis auf mineralischem Untergrund sowie auf vorhandenen alten, mineralischen Dichtungsschlämmen
- Zementestrich
- Alter festliegender Fliesenbelag, muss sauber und entfettet werden. Das Schleifen der Oberfläche erhöht die Haftung enorm.
-
Beton/Stahlbeton gemäß EN 206-1 in Verbindung mit DIN 1045-2
-
Putz (DIN V 18550)- Mörtelgruppe P III, CS III, CS IV nach DIN EN 998-1
Andere Untergründe sind im Einzelfall auf ihre Eignung zu prüfen.
Bei Mauerwerk nach DIN 1053 sind Stoßfugen von mehr als 5 mm Breite, z. B. bei nicht „knirsch” verlegten Mauersteinen, beim Aufmauern außenseitig mit Mörtel zu verschließen.
Nicht verschlossene Vertiefungen größer 5 mm, wie beispielsweise Mörteltaschen oder Ausbrüche, sind mit INTRASIT SM 54Z Sperrmörtel / INTRASIT RZ1 55HSP vorab zu schließen. Hohlkehlen werden ebenfalls mit INTRASIT SM 54Z Sperrmörtel / INTRASIT RZ1 55HSP angelegt.
Bei Abdichtungen nach FPD-Richtlinie kann alternativ zur Dichtkehle das Fugenband IMBERAL DB-PV 89ZH Dichtband eingelegt werden.
Bei aufsteigendem Sickerwasser muss der Stahlbeton DIN EN 206 und DIN 1045 entsprechen. Zusätzlich sind die WU-Beton Richtlinien zu beachten.
Bauwerksabdichtung PROLASTIC 55Z eignet sich besonders für die Abdichtung von Übergängen und Sockelbereichen und gehört zur neuen Produktgattung der flexiblen, polymervergüteten Dickbeschichtungen (FPD). Da die Normung dieser flexiblen, polymervergüteten Dickbeschichtungen noch nicht abgeschlossen ist, sind flexiblen, polymervergüteten Dickbeschichtungen (FPD) in der aktuellen Fassung der Abdichtungsnorm DIN 18533 noch nicht enthalten. Die Ausführung der Abdichtungsarbeiten ist daher nach VOB Teil C mit dem Bauherrn gesondert zu vereinbaren.
Untergrundvorbereitung
Bei Mauerwerk aus haufwerksporigen Leicht- oder Betonsteinen sind besondere Maßnahmen zum Schließen der Poren erforderlich (z.B. Kratzspachtelung mit Bauwerksabdichtung PROLASTIC 55Z ). Die Spachtelung muss vor dem nächsten Arbeitsgang ca. 2 h getrocknet/abgebunden sein. Der Beton ist ebenfalls zu kontrollieren. Eventuell beim Betonieren entstandene Fehlstellen und Schalungsgrate sind wie beim Mauerwerk zu beseitigen. Trennmittel wie Schalöl oder Nachbehandlungsmittel sind zu entfernen. Offene oder verdeckte Poren können z. B. bei Sonneneinstrahlung zu Blasenbildung in der frischen Beschichtung führen.
Um die Gefahr der Blasenbildung zu minimieren, ist eine Kratzspachtelung durchzuführen. Die Kratzspachtelung muss vor dem nächsten Arbeitsgang getrocknet/abgebunden sein. Anhaftende Zementleimschichten oder Verunreinigungen sind mechanisch zu entfernen (z. B. mit Trennscheiben/Fräsen).
Der Rand der Betonsohle ist abzufräsen. Vor dem Aufbringen der Abdichtung ist die vorbereitete Betonsohle (Sohlenüberstand) gründlich zu reinigen. Hohlliegende Putze sind im Bereich der Hohlstellen zu entfernen und entsprechend zu ergänzen. Sandende Putze sind zu verfestigen oder zu entfernen und ggf. zu erneuern.
Vorhandene Abdichtungen sind nur dann als Untergrund für Bauwerksabdichtung PROLASTIC 55Z geeignet, wenn die Materialverträglichkeit mit der vorhandenen Abdichtung gegeben ist. Im Zweifelsfall ist die Materialverträglichkeit durch eine Probeverspachtelung / Probeverklebung nachzuweisen.
Weiterhin ist die vorhandene Abdichtung auf ausreichende Haftung zum Untergrund zu prüfen. Lose Teile sind zu entfernen. Der Auftrag kann nach einer Kratzspachtelung direkt auf den Altuntergrund erfolgen. Eine Grundierung ist nicht erforderlich. Teeranstriche sowie Teerbahnen sind als Untergrund für Abdichtungen nicht geeignet.
Verarbeitung
Mischen:
Bauwerksabdichtung PROLASTIC 55Z wird in einer innovativen und ressourcenschonenden Verpackung geliefert.
Bei der Verarbeitung
wird zunächst der Pulversack (Papiersack) entfernt. Anschließend wird die Flüssigkomponente im Eimer mit
einem Cuttermesser abgeschnitten und in den Mischbehälter entleert. Abschließend ist die Pulverkomponente
unter Rühren mit einem leistungsstarken Rührgerät (min. 600 U/min) mit dem Collomix DLX Rührer Ø 150 mm
zuzugeben. Bei Teilentnahme sind die Mengen abzuwiegen. Das Mischungsverhältnis beträgt 1:1 in
Gewichtsteilen.
Flächenabdichtung:
Die Abdichtung ist mindestens zweilagig auszuführen. Bei Bodenfeuchte und nicht drückendem Wasser sowie im
Sockelbereich kann die Abdichtung frisch in frisch aufgebracht werden. Gegen von außen drückendes Wasser,
mäßig einwirkendes Wasser und bei nicht drückendem Wasser auf erdüberdeckten Decken wird in die erste Lage
die Verstärkungseinlage IMBERAL
VE 89V Verstärkungseinlage eingearbeitet. Die zweite Abdichtungslage wird aufgebracht, wenn die
erste Abdichtungslage nicht mehr beschädigt ist.
Bewegungsfugen / Anschlussdetails:
Bewegungs- und Gebäudetrennfugen sind mit dem IMBERAL
FAB 89ZH Fugenband auszuführen und in die
Flächenabdichtung einzubinden. In Übergangsbereichen zwischen Einbauteilen wie Fenster und Türen wird das
Dichtband IMBERAL
DB-PV 89ZH Dichtband in die Abdichtung eingelegt. Dazu den Untergrund am Einbauteil mit 40er
Schleifpapier anschleifen und mit HADALAN
HV Uni 30DD Haftvermittler entfetten und grundieren. Nach dem Ablüften Bauwerksabdichtung PROLASTIC 55Z zunächst aufkratzen, dann in entsprechender Menge aufbringen. In die frische
Lage das Dichtband IMBERAL
DB-PV 89ZH Dichtband faltenfrei einlegen und vollflächig andrücken. Anschließend wird die zweite Lage
PROLASTIC 55Z
aufgebracht. Das Dichtband ist vollflächig zu überarbeiten.
Schutzmaßnahmen:
Die Abdichtung ist vor Beschädigungen zu schützen. Nach vollständiger Durchtrocknung der Abdichtung wird die
Schutz- und Drainschicht IMBERAL
Multi-drain 89V Drain- und Schutzbahn aufgebracht.
Erfolgt der Schutz durch geeignete Perimeterdämmplatten, erfolgt die Verklebung je nach Lastfall im
Punkt-Wulst-Verfahren oder vollflächig mit Bauwerksabdichtung PROLASTIC 55Z .
Wichtige Hinweise
- Die Verarbeitungstemperatur muss zwischen +5 °C und +25 °C liegen.
- Die maximale Schichtdicke pro Arbeitsgang beträgt 6 mm.
- Bei Sonneneinstrahlung, erhöhter Temperatur und Windbewegung ist mit
vorzeitiger Hautbildung zu rechnen. Schattierung wird empfohlen.
- Nur auf trockenen oder mattfeuchten Untergründen verarbeiten.
- Grobe Kellenschläge in der Oberfläche sind zu vermeiden.
- Es gelten die Hinweise der DIN 18533
- Die Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch mit klarem Wasser reinigen.
- Bei niveaugleichen Schwellen, Türen und Fensterelementen mit erhöhter
Rissbreitenänderung (größer RÜ3-E), empfehlen wir den Einsatz von IMBERAL
DAB 30P Detailabdichtung.
- Bei Gefahr von rückseitiger Durchfeuchtung Hinterfeuchtungsschutz aus INTRASIT
RZ1 55HSP oder INTRASIT DS1
54Z ausführen.
- Bei Anwendung auf Dämmplatten über GOK als Sockelabdichtung sind Untergründe
aus EPS und XPS mit geeignetem Armierungsmörtel und Gewebeeinlage vorzubehandeln.
Arbeitsschutz
Die Pulverkomponente reagiert mit Wasser alkalisch. Weitere Informationen zur Sicherheit bei Transport, Lagerung und Handhabung sind den aktuellen Sicherheitsdatenblättern zu entnehmen.
Entsorgung
Nur restentleerte Gebinde beim Recyclingpartner Interseroh abgeben. Ausgehärtete Materialreste können nach EAK-Schlüssel 08 04 10 (Kleb- und Dichtstoffabfälle mit Ausnahme derjenigen, die unter 08 04 09 fallen) entsorgt werden. Ausgehärtete Pulverreste können nach EAK-Schlüssel Nr. 17 01 01 (Beton) entsorgt werden.
- Technische Daten
Hier können Sie die Technische Daten Bauwerksabdichtung PROLASTIC 55Z als PDF herunterladen. - Sicherheitsdatenblatt Flüssigkomponente
Hier können Sie die Sicherheitsdatenblatt Flüssigkomponente Bauwerksabdichtung PROLASTIC 55Z als PDF herunterladen. - Sicherheitsdatenblatt Pulverkomponente
Hier können Sie die Sicherheitsdatenblatt Pulverkomponente Bauwerksabdichtung PROLASTIC 55Z als PDF herunterladen.
Eine flexible polymermodifizierte Dickbeschichtung (FPD oder KMB - Kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung) ist eine hochflexible, wasserundurchlässige Abdichtung, die hauptsächlich im erdberührten Bereich von Bauwerken eingesetzt wird. Sie dient dem Schutz von Mauerwerk und Beton vor Feuchtigkeit und drückendem Wasser.
Eigenschaften flexibler polymermodifizierter Dickbeschichtungen (FPD)
- Flexibel & rissüberbrückend: FPD passen sich Bewegungen im Untergrund an
und überbrücken kleine Risse.
- Wasserundurchlässig: FPD schützten zuverlässig vor Bodenfeuchtigkeit,
nichtdrückendem und drückendem Wasser.
- Einfache Verarbeitung: FPD wird in pastöser Form aufgetragen
(gespachtelt oder gespritzt).
- Schnelle Trocknung: Durch Polymerzusätze trocknet FPD schneller als
herkömmliche Bitumenabdichtungen.
- Hohe Haftung: FPD haften gut auf mineralischen Untergründen wie Beton
und Mauerwerk.
Anwendungen für flexible polymermodifizierte Dickbeschichtungen (FPD)
- Kellerabdichtung (gegen Bodenfeuchte und Wasser)
- Fundamente und Bodenplatten
- Sockelbereiche
- Feuchträume (in Kombination mit anderen Abdichtungen)
Flexible polymermodifizierte Dickbeschichtungen (FPD) ersetzen zunehmend die traditionellen Bitumenschweißbahnen, da sie fugenlos und flexibler sind. Flexible polymermodifizierte Dickbeschichtungen (FPD) werden oft zweilagig mit einer Mindestdicke von ca. 4 mm aufgetragen, um eine zuverlässige Schutzschicht zu bilden.