Schomburg ASODUR-SG3
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Produktinformationen "Schomburg ASODUR-SG3"
ASODUR-SG3 von Schomburg – Epoxidharz-Sperrgrundierung für feuchte Untergründe
ASODUR-SG3 von Schomburg ist eine hochwertige 2-komponentige Epoxidharz-Sperrgrundierung zur Absperrung feuchter mineralischer Untergründe. Das lösemittelfreie Reaktionsharzsystem wurde speziell entwickelt, um Restfeuchtigkeit im Untergrund zuverlässig abzusperren und gleichzeitig eine optimale Haftbrücke für nachfolgende Beschichtungen, Spachtelmassen und Bodenaufbauten zu schaffen.
Insbesondere bei Betonflächen, Zementestrichen und anderen mineralischen Untergründen mit erhöhter Restfeuchte bietet ASODUR-SG3 eine sichere und wirtschaftliche Lösung. Die Grundierung überzeugt durch ihre hervorragende Haftung auf trockenen bis mattfeuchten Untergründen und ermöglicht die Ausführung hochwertiger Bodenbeschichtungen auch unter anspruchsvollen Baustellenbedingungen.
Dank ihrer hohen Sperrwirkung gegen Feuchtigkeit sowie ihrer vielseitigen Einsatzmöglichkeiten gehört ASODUR-SG3 zu den bewährten Produkten für den Industrie-, Gewerbe- und Objektbau. Die transparente Epoxidharzgrundierung sorgt für eine dauerhafte Verbindung zwischen Untergrund und nachfolgenden Beschichtungssystemen und trägt maßgeblich zur Langlebigkeit des gesamten Bodenaufbaus bei.
Zum Technischen Merkblatt ASODUR-SG3 mit Verarbeitungshinweisen.
Produktdetails ASODUR-SG3
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Hersteller | Schomburg |
| Produkt | ASODUR-SG3 |
| Produkttyp | Epoxidharz-Sperrgrundierung |
| Basis | 2-komponentiges Epoxidharz |
| Konsistenz | Flüssig |
| Farbe | Transparent |
| Dichte | ca. 1,09 g/cm³ |
| Einsatzbereich | Innenbereich |
| Eigenschaften | Lösemittelfrei, feuchtigkeitssperrend, haftstark |
| Wasserdichtigkeit | Beständig gegen negativ drückendes Wasser bis 3 bar |
Artikelnummern und Lieferformen
| Artikelnummer | Lieferform | Gebindegröße |
|---|---|---|
| 205049-005 | Kombigebinde | 1 kg |
| 205049-006 | Kombigebinde | 10 kg |
| 205049-007 | Set | 30 kg |
Die ideale Grundierung für feuchte Untergründe
Auf vielen Baustellen verhindern erhöhte Restfeuchten eine schnelle Weiterbearbeitung von Estrichen und Betonflächen. Herkömmliche Grundierungen stoßen dabei häufig an ihre Grenzen oder bieten keine ausreichende Sicherheit gegenüber aufsteigender Feuchtigkeit.
ASODUR-SG3 wurde speziell entwickelt, um diese Herausforderungen zuverlässig zu lösen. Die hochwertige Epoxidharz-Grundierung sperrt vorhandene Restfeuchtigkeit sicher ab und schafft gleichzeitig optimale Voraussetzungen für nachfolgende Beschichtungen und Beläge.
Dadurch können Bauzeiten verkürzt und Wartezeiten reduziert werden. Dies macht ASODUR-SG3 besonders interessant für Sanierungsprojekte, Industriebauten und zeitkritische Bauvorhaben.
Vorteile von ASODUR-SG3
- Epoxidharz-Sperrgrundierung für feuchte Untergründe
- Lösemittelfrei
- Sehr gute Haftung auf Beton und Estrich
- Feuchtigkeitssperrend
- Porenschließend
- Transparent
- Beständig gegen negativ drückendes Wasser bis 3 bar
- Für Neubau und Sanierung geeignet
- Hohe Druck- und Biegezugfestigkeit
- Airless spritzbar
- Für Quarzsandabstreuungen geeignet
- Auch als Kratzspachtel und Mörtelharz verwendbar
Anwendungsbereiche von ASODUR-SG3
Die vielseitige Epoxidharz-Grundierung eignet sich für zahlreiche Anwendungen im Industrie-, Gewerbe- und Objektbau.
- Betonflächen
- Zementestriche
- Industrieböden
- Werkstätten
- Produktionshallen
- Lagerhallen
- Logistikzentren
- Technikräume
- Maschinenräume
- Gewerbeflächen
- Untergründe für Epoxidharzbeschichtungen
- Untergründe für Bodenbeläge
Hohe Haftfestigkeit und dauerhafte Sicherheit
ASODUR-SG3 bietet eine ausgezeichnete Haftung auf tragfähigen mineralischen Untergründen. Die Sperrgrundierung verbindet sich zuverlässig mit Beton- und Estrichoberflächen und sorgt für eine optimale Basis nachfolgender Beschichtungen.
Durch die hohe Verbundfestigkeit wird die Belastbarkeit des gesamten Bodenaufbaus verbessert. Dies trägt maßgeblich zur langfristigen Haltbarkeit industrieller und gewerblicher Bodenflächen bei.
Auch für Kratzspachtelungen und Mörtelsysteme geeignet
ASODUR-SG3 kann nicht nur als Sperrgrundierung verwendet werden. In Kombination mit geeigneten Quarzsanden lassen sich Kratzspachtelungen, Ausgleichsschichten und Epoxidharzmörtel herstellen.
Dadurch wird das Einsatzspektrum erheblich erweitert und es entsteht ein vielseitiges Systemprodukt für unterschiedlichste Anforderungen im Bereich moderner Bodenbeschichtungen.
Hohe mechanische Belastbarkeit
Die technische Leistungsfähigkeit von ASODUR-SG3 macht das Produkt zu einer professionellen Lösung für hoch beanspruchte Industrie- und Gewerbeflächen. Die hohe Druck- und Biegezugfestigkeit sorgt für dauerhafte Sicherheit und eine lange Lebensdauer des Bodenaufbaus.
Auch bei intensiver Nutzung durch Staplerverkehr, Maschinenbelastungen oder Rollverkehr bleibt die Funktionalität des Systems dauerhaft erhalten.
Verarbeitung von ASODUR-SG3
Die Verarbeitung erfolgt als klassisches 2-komponentiges Epoxidharzsystem. Nach dem Mischen der Komponenten wird das Material auf den vorbereiteten Untergrund aufgetragen.
Je nach Anforderung kann die Oberfläche mit Quarzsand abgestreut oder als Grundlage weiterer Beschichtungssysteme genutzt werden. Die gute Verarbeitbarkeit ermöglicht eine wirtschaftliche und professionelle Ausführung auch auf größeren Flächen.
Passende Systemprodukte von Schomburg
| Systemprodukt | Anwendungsbereich |
|---|---|
| ASODUR-B351 | Industrie- und Gewerbebeschichtung |
| ASODUR-V2370 | Versiegelungssystem |
| ASODUR-EV200 | Epoxidharzmörtel |
| ASO-FF | Füll- und Thixotropiermittel |
| Quarzsand | Abstreuung und Mörtelherstellung |
| INDUFLOOR-Systeme | Industriebodenbeschichtungen |
Fazit
ASODUR-SG3 von Schomburg ist eine leistungsstarke Epoxidharz-Sperrgrundierung für feuchte Untergründe. Die hohe Sperrwirkung gegen Feuchtigkeit, die ausgezeichnete Haftung auf mineralischen Untergründen und die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten machen das Produkt zu einer professionellen Lösung für Industrie-, Gewerbe- und Objektbauten.
Ob als Feuchtigkeitssperre, Grundierung für Beschichtungssysteme oder als Bestandteil hochwertiger Epoxidharzaufbauten – ASODUR-SG3 bietet dauerhaft sichere Ergebnisse und schafft optimale Voraussetzungen für langlebige und belastbare Bodenflächen.
Technische Daten
Materialeigenschaften
| Produktkomponenten | 2K-System |
| Materialbasis | Epoxidharz |
| Konsistenz | flüssig |
| Dichte, verarbeitungsfertiges Produkt (ISO 1183-1) | ca. 1,09 g/cm³ |
| Biegezugfestigkeit (DIN EN 196-1) | ca. 58 N/mm² |
| Druckfestigkeit (DIN EN 196-1) | ca. 76 N/mm² |
| Haftzugfestigkeit (Beton, trocken bis mattfeucht) | ≥ 1,5 N/mm² |
| Viskosität, verarbeitungsfertiges Produkt | ca. 600 mPa*s |
| Wasserdichtheit gegen negativ drückendes Wasser | bis 3 bar |
| Klassifizierung des Brandverhaltens gemäß DIN EN 13501-1 | Efl |
Anmischen
| Mischungsverhältnis Komponente A | 100 Gewichtsanteile |
| Mischungsverhältnis Komponente B | 52 Gewichtsanteile |
| Mischungsverhältnis Ausgleichs-/Kratzspachtelung ASO-FF | ca. 0,02 - 0,03 Gewichts-% |
| Mischungsverhältnis Ausgleichs-/Kratzspachtelung Quarzsand | 1 Gewichtsanteil |
| Mischungsverhältnis Epoxidharzmörtel 11-150 mm | ca. 8,3 Gewichtsanteile |
| Mischungsverhältnis Epoxidharzmörtel 5-30 mm | ca. 8,3 Gewichtsanteile |
| Mischzeit | ca. 3 Minuten |
Verarbeitung
| Untergrundtemperatur | ca. 10 - 35 °C |
| Max. relative Luftfeuchtigkeit | 80 % |
| Verarbeitungszeit | ca. 35 Minuten |
| Mindest-Reaktionstemperatur | min. 10 °C |
| Verbrauch | ca. 0,40 - 0,70 kg/m² |
| Überarbeitbar (min.) nach | 12 Stunden |
| Überarbeitbar (max.) bis | 5 Tagen |
| Verbrauch je mm Schichtdicke (Ausgleichs- und Kratzspachtelung) | ca. 1,6 kg/m² |
| Begehbar nach | ca. 12 Stunden |
| Verbrauch Epoxidharzestrich 11-150 mm je mm Schichtdicke | ca. 2 kg/m² |
| Verbrauch Epoxidharzestrich 5-30 mm je mm Schichtdicke | ca. 2 kg/m² |
| Verarbeitungstemperatur | ca. 10 - 35 °C |
| Durchhärtungszeit / volle Belastbarkeit | ca. 7 Tage |
Verarbeitungstechnik
Hilfsmittel / Werkzeuge
- Rührwerk (ca. 300 U/min)
- Gummilippenschieber
- Rondenkorb
- Nylon-Fellrolle (6 mm) mit texturiertem Polyamid-Überzug
- Verteilbar mit Gummilippenschieber
- Verteilbar mit Nylon-Fellrolle
Handverarbeitung
Geeignete Beläge
- Bodenbeläge
Untergrund vorbereiten
Anforderung an den Untergrund
- Trocken bis feucht (gemäß DAfStB Richtlinie für Schutz und Instandhaltung von Betonteilen)
- Fest
- Tragfähig
- Griffig
- Frei von haftungsmindernden Stoffen
Maßnahmen zur Untergrundvorbereitung
Untergrundvorbereitungen sind unter Beachtung der DIN EN 14879-1:2005, Abschnitt 4.2 ff. auszuführen.
Güte des Untergrundes
Anwendung
Anmischen
- Beim Mischvorgang sollte die Materialtemperatur ca. +15 °C betragen.
- Den Härter ins Harz geben.
- Der Härter muss restlos aus dem Behälter laufen.
- Die Mischzeit beträgt ca. 3 Minuten.
- Mit dem Rührgerät gründlich bis zur homogenen Konsistenz vermischen.
- Der Härter muss gleichmäßig verteilt sein.
- Die Masse in einen sauberen Eimer umtopfen.
- Nochmals sorgfältig umrühren.
Grundierung
- ASODUR-SG3 im Rollverfahren applizieren.
- Zur Sicherstellung einer porendichten Grundierschicht die Grundierung in zwei Lagen auftragen.
- Die saubere, grundierte Fläche innerhalb von 12 Stunden bis maximal 5 Tagen überarbeiten.
- Nicht abgestreute Grundierung nur mit sauberen Überschuhen begehen.
- Eine Abstreuung der zweiten Lage mit Quarzsand ist möglich.
- Nach Aushärtung den nicht gebundenen Quarzsand sorgfältig entfernen.
Herstellung der Ausgleichs-/Kratzspachtelmasse
- Quarzsand (Ø 0,1-0,6 mm) in die homogen angemischte und umgetopfte Harz- und Härterkomponente einmischen.
- Flüssige und feste Bestandteile gleichmäßig vermischen.
- Bei senkrechten und geneigten Flächen Zugabe von ASO-FF (2-3 Gew.-%) empfohlen.
- Verbrauch der Kratzspachtelung ca. 1,6 kg/m² je mm Schichtdicke.
Ausgleichs-/Kratzspachtelung
- Untergrund mit ASODUR-SG3 grundieren.
- Material in einem Arbeitsgang auftragen.
Grundierung für mineralische Verlaufs- und Nivelliermassen
- ASODUR-SG3 im Rollverfahren applizieren.
- Nach Aushärtung der ersten Grundierungsschicht die zweite Schicht auftragen.
- Verbrauch ca. 0,3 kg/m².
- Die frische Grundierung vollflächig mit Quarzsand (Ø 0,1–0,6 mm oder Ø 0,5–1,0 mm) absanden.
- Verbrauch Quarzsand ca. 1 - 1,5 kg/m².
- Nach Aushärtung überschüssigen Quarzsand sorgfältig entfernen.
Herstellung und Verarbeitung des Epoxidharzestrichs (5-30 mm)
- Quarzsand (Ø 0,06 - 1,5 mm oder Ø 0,06 - 3,5 mm) in abgestimmter Menge (3:25) im Zwangsmischer vorlegen.
- Anschließend die angemischte Harzmischung zugeben.
- Flüssige und feste Bestandteile gleichmäßig vermischen.
- ASODUR-SG3 im Rollverfahren grundieren.
- Verbrauch ca. 0,3 kg/m².
- Estrich auf die frische Grundierung in mindestens 5 mm Schichtdicke aufbringen.
- Mit Lehren abziehen und mechanisch glätten.
- Verbrauch der Estrichmischung ca. 2 kg/m² je mm Schichtdicke.
Herstellung und Verarbeitung des Epoxidharzestrichs (11-150 mm)
- Quarzsand (Ø 0,06 - 3,5 mm) in abgestimmter Menge (3:25) im Zwangsmischer vorlegen.
- Anschließend die angemischte Harzmischung zugeben.
- Flüssige und feste Bestandteile gleichmäßig vermischen.
- ASODUR-SG3 im Rollverfahren grundieren.
- Verbrauch ca. 0,3 kg/m².
- Estrich auf die frische Grundierung in mindestens 5 mm Schichtdicke aufbringen.
- Mit Lehren abziehen und mechanisch glätten.
- Verbrauch der Estrichmischung ca. 2 kg/m² je mm Schichtdicke.
Herstellung und Verarbeitung von Epoxidmörtel als Ausgleichs- und Hohlkehlenmörtel
- Quarzsand (Ø 0,06 - 1,5 mm) im Mischungsverhältnis 3:25 in das angemischte ASODUR-SG3 einrühren.
- Untergrund mit ASODUR-SG3 grundieren.
- Mörtel frisch in frisch im Spachtelverfahren gleichmäßig und verdichtend auftragen.
Reinigung der Werkzeuge
Arbeitsgeräte nach Gebrauch mit ASO-R001 reinigen.
Lagerbedingungen
Lagerung
Frostfrei, kühl und trocken. Bei 10 - 25 °C für 24 Monate im Original-Gebinde lagerbar. Angebrochene Gebinde umgehend aufbrauchen.
Hinweise
- Das gültige Sicherheitsdatenblatt beachten.
- Angegebene Verbrauchsmengen sind rechnerisch ermittelte Werte ohne Zuschläge für Oberflächenrauheit, Saugfähigkeit, Niveauausgleich und Restmaterial im Gebinde.
- Es wird ein kalkulatorischer Sicherheitsaufschlag von 10 % empfohlen.
- Höhere Temperaturen verkürzen die Verarbeitungszeit.
- Niedrigere Temperaturen verlängern die Verarbeitungs- und Erhärtungszeit.
- Der Materialverbrauch erhöht sich bei niedrigen Temperaturen.
- Feuchtigkeit und Verunreinigungen zwischen Arbeitsgängen können die Haftung beeinträchtigen.
- Beschichtungsarbeiten erfordern eine Untergrundtemperatur von mindestens 3 °C über dem Taupunkt.
- Bei längeren Wartezeiten zwischen Arbeitsgängen alte Oberflächen reinigen und anschleifen.
- Anschließend eine vollständige porenfreie Neubeschichtung ausführen.
- Während Trocknung und Erhärtung für gute Belüftung sorgen.
- Oberflächen-Schutzsysteme müssen nach der Applikation 4 bis 6 Stunden vor Feuchtigkeit geschützt werden.
- Feuchtigkeit kann Weißfärbungen, Klebrigkeit und Aushärtungsstörungen verursachen.
- Verfärbte oder klebrige Oberflächen abtragen und erneut überarbeiten.
- Die technischen Merkblätter der genannten Produkte vor Arbeitsbeginn beachten.
- Nicht ausdrücklich genannte Anwendungen nur nach Rücksprache und schriftlicher Bestätigung durch den Technischen Service der SCHOMBURG GmbH ausführen.
- Zusätzliche Hinweise enthält die Technische Zusatzinformation Nr. 19 „Verarbeitung von ASODUR-Produkten“.