Rasterdämmplatten
Eine Rasterdämmplatte ist eine EPS-Dämmplatte (Styropor), die werksseitig mit einem Fugenleitsystem versehen ist. Rasterdämmplatten kombinieren Wärmedämmung mit Klinkeroptik und erleichtern durch das vorgegebene Raster der Fugenstege die Anbringung der Klinkerriemchen. Ein großer Vorteil von Rasterdämmplatten bzw. Fugenleitsystemen ist, dass keine Armierung notwendig ist.
Rasterdämmplatten werden hauptsächlich in Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS) als Träger für Klinkerriemchen eingesetzt. Die Riemchen werden direkt auf die Dämmplatte geklebt und bilden so eine attraktive, gut gedämmte Fassade.
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Rasterdämmplatte – präzise Fassadendämmung mit System
Die Rasterdämmplatten haben ab Werk einen vorgegebenen Fugensteg, der das Raster für die Verlegung der Riemchen vorgibt. Deshalb gibt es Rasterdämmplatten in verschiedenen Ausführungen, die sich nach dem verwendeten Riemchenformat und der Wärmeleitgruppe (WLG 032 und 035) unterscheiden.
Das durch den Fugensteg vorgegebene Raster dient Verarbeitern und Heimwerkern als Orientierungshilfe bei der Verklebung der Riemchen. Dadurch lassen sich Arbeitszeiten verkürzen, Fehler vermeiden und ein optisch einheitlicher Eindruck erzielen.
Außerdem entfällt die sonst übliche Armierung, wodurch sich Zeit und Kosten sparen lassen.
Vorteile einer Rasterdämmplatte
Wer eine Rasterdämmplatte einsetzt, profitiert von einer Vielzahl an Vorteilen. Das Raster erleichtert die Verarbeitung der Riemchen und sorgt für eine exakte Verlegung mit gleichmäßigem Fugenbild. Ein weiterer Pluspunkt ist die Zeitersparnis auf der Baustelle, da das aufwendige Anreißen entfällt und Zuschnitte sofort passgenau erfolgen können.
Anwendungsbereiche der Rasterdämmplatte
Die Rasterdämmplatte wird vor allem im Bereich Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) eingesetzt. Sie eignet sich sowohl für großflächige Fassadenflächen als auch für Detailbereiche wie Fensterlaibungen, Sockelzonen oder Durchdringungen.
Montage und Verarbeitung Rasterdämmplatte
Die Verarbeitung einer Rasterdämmplatte ist einfach und folgt den gängigen Regeln für WDVS. Der Untergrund muss tragfähig, eben und sauber sein. Anschließend werden die Platten verklebt und verdübelt. Anschöießend werden die Riemchen anhand des Rasters exakt ausgerichtet. So entsteht ein homogenes Fugenbild.
Die Rasterdämmplatte vereint Präzision und Effizienz bei der Fassadendämmung. Sie spart Zeit und verbessert die Optik der Fassade durch ein gleichmäßiges Fugenbild. Sowohl im Neubau als auch in der Sanierung ist die Rasterdämmplatte eine sinnvolle Wahl, um Fassaden dauerhaft energieeffizient und optisch ansprechend zu gestalten.