Keller-Innenabdichtung im Bestand im flexiblen System mit Radonschutz
Feuchte Keller, Risse im Mauerwerk oder unsichtbare Risiken wie Radon stellen in vielen Gebäuden eine ernsthafte Herausforderung dar. Die professionelle Kellerinnenabdichtung mit integriertem Radonschutz bietet hier eine zukunftssichere Lösung: Mit dem flexiblen System lassen sich erdberührte Bauteile zuverlässig abdichten, Schadstellen nachhaltig sanieren und gleichzeitig höchste Anforderungen an die Rissüberbrückung erfüllen.
- Flexibles System statt starrer Abdichtung: Die Kombination aus Abdichtung und Sanierputz nimmt Bewegungen im Untergrund auf, statt darauf mit Rissen zu reagieren.
- Radonschutz integriert: Das System schützt nicht nur vor Feuchtigkeit, sondern auch vor dem Eindringen von Radon aus dem Erdreich.
- Für den Bestand geeignet: Die Lösung kommt zum Einsatz, wenn eine Außenabdichtung nicht oder nur eingeschränkt möglich ist.
Inhalt: 24 Kilogramm (6,99 € / 1 Kilogramm)
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Der Systemaufbau Schritt für Schritt
- Egalisierung und Vordichtung: Freigelegte, tragfähige Wandfläche egalisieren und in einem Arbeitsgang mit ASOCRET-M30 als Ausgleichs- und Sperrputzlage vordichten. Die Wandflächen vorab mit ESCO-FLUAT behandeln.
- Wand-Bodenanschluss abdichten: Im Wand-Bodenübergang eine mineralische Dichtungskehle mit ASOCRET-M30 einbauen.
- Abdichtung der Wandflächen (rissgefährdet): Nach Aushärtung der Vordichtung in zwei Arbeitsgängen AQUAFIN-RB400 im Spachtel-, Streich- oder Spritzverfahren applizieren.
- Spritzbewurf: Auf dem abgedichteten Untergrund einen volldeckenden Spritzbewurf aus THERMOPAL-SP zur Haftverbesserung des nachfolgenden Sanierputzes auftragen.
- Sanierputz auftragen: THERMOPAL-ULTRA in einem Arbeitsgang bis maximal 3 cm auftragen. Nach ausreichender Standzeit kann die Oberfläche rabottiert oder abgerieben werden.
- Feinspachtel auftragen: THERMOPAL-FS33 im Spachtelverfahren bis maximal 3 mm Schichtdicke auftragen. Nach dem Antrocknen die Oberfläche mit Moosgummi-, Filz- oder Schwammbrett bearbeiten.
Warum ESCO-FLUAT vor der Vordichtung?
- Salzbehandlung von Anfang an mitdenken: ESCO-FLUAT wandelt bauschädliche Salze im Mauerwerk in schwerlösliche Verbindungen um, bevor die Vordichtung aufgebracht wird.
- Vorbeugend statt nachträglich: So wird verhindert, dass Salze später durch die neue Putzschicht wandern und diese schädigen.
Warum flexibel statt starr?
- Rissüberbrückung als zentrales Kriterium: Anders als bei starren mineralischen Systemen nimmt AQUAFIN-RB400 Bewegungen im Untergrund elastisch auf.
- Geeignet für rissgefährdete Wandflächen: Gerade im Bestand, wo der Untergrund oft nicht mehr homogen ist, ist diese Eigenschaft entscheidend.
Auswahlhinweise
- Nur bei eingeschränkter Außenabdichtung: Die Innenabdichtung ist die Lösung, wenn eine Abdichtung von außen nicht oder nur mit hohem Aufwand möglich ist.
- Radonbelastung prüfen: Bei bekannter oder vermuteter Radonbelastung ist dieses System der Bauwerksabdichtung von innen die richtige Wahl.
- Schichtdicken einhalten: Sanierputz maximal 3 cm, Feinspachtel maximal 3 mm – ein Überschreiten beeinträchtigt die Funktion.
- Produkte: AQUAFIN-RB400, ASOCRET-M30, ESCO-FLUAT, THERMOPAL-SP, THERMOPAL-ULTRA, THERMOPAL-FS33